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In der modernen Imkerei werden bewegliche Rähmchen benutzt, in die Mittelwände eingepaßt sind. In vergangenen Jahrhunderten mußten bei der Honigernte immer alle Waben zerstört werden, die Bienen mußten immer die ganze Wabe neu bauen. Die Honigernte war entsprechend geringer, auch hatte der Imker nur beschränkte Möglichkeiten seine Völker zu kontrollieren. Durch die Erfindung beweglicher Rahmen wurde es ermöglicht das Bienenvolk zu beobachten ohne es zu zerstören.
Die Rähmchen werden mit Draht bespannt. Dann werden vorgefertigte Mittelwände mit sechseckigen Zellen eingelötet: an den Draht wird mit einem Trafo eine Spannung angelegt, er erwärmt sich und die Mittelwand schmilzt an den entsprechenden Stellen kurz an.
Durch die enorme Erfindungsvielfalt der Imker sind sehr viele verschiedene Maße in Gebrauch. In Deutschland ist das häufigste Wabenmaß das "Deutsch-Normalmaß" 20,2 x 35,0 cm, danach kommt das Zander-Maß 19,5 x 39,0 cm. Eine gefüllte Honigwabe im Normalmaß, abgekürzt DN, enthält bis zu 2,5 kg Honig.
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