Heute ist Honig erschwinglich und bereichert nahezu jeden
Frühstückstisch. Die Deutschen verzehren pro Kopf und Jahr etwa
anderthalb Kilogramm und liegen damit an der Weltspitze.
Dabei begnügen sich viele
Verbraucher längst nicht mehr mit den eher preiswerteren
Mischblüten-Honigen, sondern greifen zu sortenreinen Honigen.
Um Sortenhonige wie
beispielsweise Raps-, Klee-, Akazien-, Linden- oder Tannenhonig ernten zu
können, darf der Imker seinen Bienen das Nektar- bzw. Honigtausammeln nur
auf diesen Pflanzen "erlauben". Nur wenn ein Blütenhonig überwiegend
Pollen der jeweiligen Pflanzenart enthält und für diese Sorte typisch
schmeckt, darf er als Sortenhonig verkauft werden. Die Ernte eines Sortenhonigs
fällt zwar geringer als bei einem Mischhonig aus, doch die Mühe des
Imkers wird durch einen höheren Preis belohnt. |