Honig im Test - Seite 2
Heute ist Honig erschwinglich und bereichert nahezu jeden Frühstückstisch. Die Deutschen verzehren pro Kopf und Jahr etwa anderthalb Kilogramm und liegen damit an der Weltspitze.

Dabei begnügen sich viele Verbraucher längst nicht mehr mit den eher preiswerteren Mischblüten-Honigen, sondern greifen zu sortenreinen Honigen.

Um Sortenhonige wie beispielsweise Raps-, Klee-, Akazien-, Linden- oder Tannenhonig ernten zu können, darf der Imker seinen Bienen das Nektar- bzw. Honigtausammeln nur auf diesen Pflanzen "erlauben". Nur wenn ein Blütenhonig überwiegend Pollen der jeweiligen Pflanzenart enthält und für diese Sorte typisch schmeckt, darf er als Sortenhonig verkauft werden. Die Ernte eines Sortenhonigs fällt zwar geringer als bei einem Mischhonig aus, doch die Mühe des Imkers wird durch einen höheren Preis belohnt.
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